REFORM DEKADE NETZWERK PROZESSE
Kirche der Freiheit
Die durch das Impulspapier "Kirche der Freiheit" angestoßene Diskussion wurde von dem Zukunftskongress aufgenommen, zu dem der Rat der EKD rund 300 Gäste vom 25. - 27. Januar 2007 nach Wittenberg in die Lutherstadt eingeladen hatte. Erstmals haben hier Repräsentantinnen und Repräsentanten aller Kirchenleitungen im Bereich der EKD mit wichtigen kirchlichen Reformkräften aus den verschiedenen kirchlichen Ebenen und Handlungsfeldern an der Entwicklung gemeinsamer Zukunftsperspektiven gearbeitet. Der Kongress war der Auftakt im Blick auf die anstehende Reformdekade der EKD bis zum Reformationsjubiläum 2017.
Kirche von morgen
Auf der Internetseite der Initiative "Kirche von
morgen" stehen viele Informationen und Links zum Thema Kirchenreform und Strukturreform zur Verfügung. Es gibt mehrere
Themenseiten, u.a. zu den Rubriken "Kirche und Ehrenamt", "Kirche und Bildung", "Kirche und Vision" sowie "Kirche und Geld" oder "Kirche und Management."
Auf der Internetseite werden auch verschiedene Reformprozesse und Projekte kurz dokumentiert und sind unter der Rubrik
"Kirche im
Umbruch" abrufbar. Die Netzwerkseite dient auch zur Vernetzung von Reformseiten und Themen. Die einzelnen Themen und
Rubriken sowie Diskussionsbeiträge,
Leserbriefe u.a. Beiträge
sind dabei unter den folgenden Oberthemen geordnet:
- Kirche von morgen
- Struktur von morgen
- Vision von morgen
- Herausforderung von morgen
- Generation von morgen
Die Internetseite ist hier abrufbar: www.kirche-von-morgen.de
Das Netzwerk Kirchenreform
Als Netzwerk "Gemeinde und funktionale Dienste" wurde das "Netzwerk Kirchenreform" im September 2001 in Darmstadt von Oberkirchenrat Dr. Klaus-Dieter Grunwald gegründet. In ihm arbeiten insbesondere TheologInnen (leitende MitarbeiterInnen der Landeskirchenämter und Wissen-schaftlerInnen), SoziologInnen und JuristInnen aus den evangelischen Landeskirchen und aus dem Universitätsbereich zusammen. Fokus des Netzwerkes standen über den Arbeitstitel "Gemeinde und funktionale Dienste" hinaus insbesondere die kirchliche und religiöse Situation der Großstädte in Deutschland. Dabei werden theologische, soziologische, juristische und weitere relevante Aspekte berücksichtigt. Das Netzwerk behandelt Fragestellungen aus den genannten Bereichen interdisziplinär, d.h. insbesondere unter theologischen und soziologischen Aspekten. Bisher wurden z.B. folgende Themen ausführlich behandelt: Dekanatsstrukturreform anhand exemplarischer Beispiele (Darmstadt, Dortmund, Nürnberg), innovative Gemeindemodelle, Kirche und Bürgergesellschaft, Adjuvanten und Opponenten im Reformprozess.